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Meisterpflicht

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Wiedereinf├╝hrung der Meisterpflicht

 

F├╝r zw├Âlf Handwerksberufe gilt k├╝nftig wieder die Meisterpflicht, das hat das Bundeskabinett mit der ├änderung der Handwerksordung am !2.12.19 beschlossen.

Was ist neu?

Mit der Novelle der Handwerksordnung 2004 wurden┬áinsgesamt 53 Handwerksberufe f├╝r zulassungsfrei erkl├Ąrt. Das hei├čt, um einen selbstst├Ąndigen Betrieb in diesen Handwerken betreiben zu k├Ânnen,┬áist kein Meisterbrief┬ánotwendig. Zw├Âlf dieser f├╝r zulassungsfrei ernannten Berufe sind nun wieder meisterpflichtig. F├╝r die derzeit bestehenden Betriebe gilt Bestandsschutz.

In den betroffenen┬áHandwerksberufen muss der Unternehmensinhaber oder der von ihm angestellte Betriebsleiter k├╝nftig einen Meisterbrief oder ├Ąquivalenten Abschluss nachweisen. Es gibt davon einige Ausnahmen, darunter die sogenannte Altgesellenregelung f├╝r berufserfahrene Gesellen. Das sind Gesellen mit abgeschlossener Ausbildung und sechsj├Ąhriger Berufserfahrung, davon vier Jahre in leitender T├Ątigkeit.

Welche Handwerke sind betroffen?

Mit Änderung der Handwerksordnung sind die folgenden Berufe künftig wieder meisterpflichtige Handwerke:

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Betonstein und Terrazzohersteller
  • Estrichleger
  • Beh├Ąlter- und Apparatebauer
  • Parkettleger
  • Rolladen- und Sonnenschutztechniker
  • Drechsler und Holzspielzeugmacher
  • B├Âttcher
  • Raumausstatter
  • Glasveredler
  • Orgel- und Harmoniumbauer
  • Schilder- und Lichtreklamehersteller

Zulassungsfreie und zulassungspflichtige Handwerke

In Deutschland gibt es derzeit rund 130 Handwerksberufe. Sie sind in der Handwerksordnung aufgef├╝hrt und unterteilt in zulassungspflichtige Gewerbe (Anlage A) und zulassungsfreies Handwerk (Anlage B1). In einer weiteren Anlage B2 sind noch 54 weitere handwerks├Ąhnliche Gewerbe aufgef├╝hrt.

Zur F├╝hrung eines Betriebs in einem zulassungspflichtigen Gewerbe ist ein Meisterbrief erforderlich.┬áWer sich dagegen in einem zulassungsfreien Handwerk┬áselbstst├Ąndig machen m├Âchte, muss weder einen Meisterbrief noch eine sonstige formale Qualifikation nachweisen. Eine Anzeige der Gewerbegr├╝ndung bei der Handwerkskammer ist ausreichend.

 

Datenschutz

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Warnung vor angeblicher "Datenschutz-Zentrale"

Aktuell wird ein Fax der sogenannten ÔÇ×Datenschutzauskunft-ZentraleÔÇť an viele Handwerksbetriebe versandt, worin die Empf├Ąnger zur Auskunft von betrieblichen Angaben mit Unterschrift zum Datenschutz aufgefordert werden.

Dabei entsteht der Eindruck, zur Unterzeichnung und R├╝cksendung verpflichtet zu sein, dies ist aber nicht der Fall. Wer ein solches Schreiben erhalten hat, sollte es auf keinen Fall bearbeiten und r├╝cksenden.

Es handelt sich hierbei um ein privatrechtliches Angebot zur kostenpflichtigen Bestellung eines Informations- und Leistungspaketes.

 

Freie Ausbildungs- und Praktikumspl├Ątze 2019/2020

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Freie Ausbildungs- und Praktikumspl├Ątze f├╝r 2019 und 2020 in verschiedenen Handwerksberufen finden Sie in der Anlage. Sie k├Ânnen sich direkt an die jeweiligen Betriebe wenden bzw. fragen Sie in unserer Gesch├Ąftsstelle nach.

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Neue Betriebssicherheitsverordnung

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Die neue BetrSichV tritt am 01.Juni 2015 in Kraft!

Die Neufassung enth├Ąlt neue Inhalte, eine neue Struktur und sprachliche Aufbereitung. Es werden auch psychische Belastungen und ergonomische Gesichtspunkte in die Verordnung aufgenommen. Ziel sind die Verbesserung und Erleichterung des Arbeitsschutzes. Wesentliche ├änderungen sind:

  • Gef├Ąhrdungsbeurteilung gilt auch f├╝r ├╝berwachungsbed├╝rftige Anlagen (Gef├Ąhrdung Dritter!)
  • Im Rahmen einer Gef├Ąhrdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber ├╝ber Nachr├╝stma├čnahmen entscheiden.
  • Keine Unterscheidung mehr zwischen ├änderung und wesentlicher ├änderung bei binnenmarktkonformen Arbeitsmitteln.
  • Konkrete Pr├╝fvorschriften f├╝r besonders gef├Ąhrliche Arbeitsmittel (Anhang 3).
  • M├Âglichkeit besonders pr├╝fpflichtige Anlagen eingenverantwortlich zu pr├╝fen.
  • Es entfallen die Doppelregelungen bei der Pr├╝fung von Arbeitsmitteln.
  • Eine Pr├╝fplakette f├╝r Aufz├╝ge wird eingef├╝hrt.
  • Dokumentationen ├╝ber Pr├╝fungen k├Ânnen auch elektronisch erfolgen.
  • Der Arbeitgeber kann bei T├Ątigkeiten mit Arbeitsmitteln mit geringer Gef├Ąhrdung bestimmte Erleichterungen in Anspruch nehmen.
  • Verringerung psychischer Berlastungen und besondere Beachtung ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung

Unter nachfolgendem Link k├Ânnen Sie die BetrSichV abrufen:

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Gesetze/verordnung-neuregelung-anforderun-arbeitsschutz-verwendung-arbeitsmitteil-gefahrstoffe.pdf?__blob=publicationFile

 

Mindestlohn

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Mindestlohn ab 1.Januar 2020

Im Juni 2018 hat die Mindestlohnkommision empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in 2 Schritten zu erh├Âhen.Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag im Oktober per Verordnung gefolgt. Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro gestiegen und wird zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro angehoben.

Branchenspezifische Mindestl├Âhne finden sie auf der Internetseite des Bundesministeriums f├╝r Arbeit und Soziales : www.bmas.de

 

 

 

 
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